Warum ein Energieausweis?
In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Noch immer wird in Deutschland ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Dennoch ist, anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos, der Energiebedarf von Gebäuden für deren Nutzer  meist eine unbekannte Größe.

Verlässliche Informationen über den Energiebedarf sind vor Einzug meist nicht erhältlich, obwohl in der Bundesrepublik ca. dreißig kommunale oder regionale Energie- oder Gebäudeausweise für den Gebäudebestand existieren. Sie weisen jedoch verschiedene Bezeichnungen, Klassifizierungen und Anforderungsgrößen auf. Ein bundesweit unkomplizierter Vergleich zwischen Gebäuden ist so kaum möglich. Lediglich für Neubauten macht die Energieeinsparverordnung von 2002 einen Energiebedarfsausweis zur Pflicht.
Der Energieausweis soll auf dem Immobilienmarkt zu einem wirksamen Instrument für mehr Klarheit werden. Mit dem Energieausweis-Label soll schon bald so selbstverständlich mit der Energieeffizienz geworben werden, wie es bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst Praxis ist.
"Der Gebäudeenergieausweis wird zu mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt führen. Er setzt einen deutlichen Anreiz für energiesparende Sanierungen. Dieses wichtige Instrument zur nachhaltigen Sicherung unserer Energieversorgung wird einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem sind für die mittelständische Wirtschaft positive Auswirkungen zu erwarten," erklärte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos.


Welcher Energieausweis ist der richtige?
Für Neubauten und wesentliche Änderungen im Baubestand wird der Energieausweis aufgrund des berechneten Bedarfs ausgestellt. Für Wohngebäude im Bestand mit bis zu vier Wohnungen ist bei Verkauf oder Neuvermietung der Bedarfsausweis ab 1. Oktober 2008 Pflicht, wenn der Bauantrag für das Gebäude vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und das Gebäude weder bei Baufertigstellung noch seither die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung (WSVO 1977) erfüllt. Bis zum Oktober 2008 können Sie jedoch auch für den kostengünstigeren verbrauchsorientierten Ausweis entscheiden.


Ab wann sind Energieausweise im Bestand verpflichtend?

Wohnbestand mit Baujahr bis 1965: verpflichtend ab 1. Juni 2008 bei Verkauf und Neuvermietung

Wohnbestand Baujahr ab 1965: verpflichtend ab 1.01.2009 bei Verkauf oder Neuvermietung

Nichtwohnbestand: ab 1. Juli 2009 verpflichtend bei Verkauf, Leasing und Neuvermietung sowie öffentlichem Aushang.

 

Was könne wir für Sie tun?
Als staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmschutz, sowie als registrierter Aussteller der Deutschen Energie Agentur (DENA) bieten wir Ihnen:

 

 

Beispiele Energieausweise:
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  Projekt: Solarsiedlung
  Objekt: Einfamilienwohnhaus
  Status: Abgeschlossen
  Fertigstellung: Dezember 2006
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  Aktuelles Thema:

Wettbewerb "Stadthalle Reethus" in Wiedenbrück

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